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Stadtbahnstrecke B Europaviertel

Foto: Die Baustelle im Bereich der Startgrube ist von Straßen eingeschlossen. Ein Bauzaun trennt die Straße von der Baustelle, auf der gerade zwei Betonmischer sowie ein Krank arbeiten.
Daten und Fakten
Firma PORR GmbH & Co. KGaA Infrastruktur Ingenieurbau
AuftraggeberStadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft mbH
Stadt/LandFrankfurt - Deutschland
Projektart Tunnelbau
Bauzeit05.2017 - 08.2022

Die erste vollautomatische Tunnelvortriebsmaschine in Frankfurt

Das Erschließungsgebiet Europaviertel, auf dem ehemaligen Hauptgüterbahnhof der Stadt Frankfurt am Main, soll an das bestehende U-Bahnnetz angebunden werden. Dieser Anschluss der Stadtbahntrasse erfolgt am Bestandsbauwerk unterhalb des „Platzes der Republik“. Im Bereich der Europa-Allee wird die geplante U-Bahntrasse über ein Rampenbauwerk aus den Tunnelbauwerken in geschlossener (Schildvortrieb) und offener Bauweise an die Oberfläche geführt.

Der Projektumfang besteht aus einer 2-gleisigen Verlängerung der U-Bahn Linie U5. Die geplante Stadtbahntrasse hat eine Gesamtlänge von ca. 2.750 m und verläuft im ersten Teilabschnitt unterhalb bestehender Bebauung. Im Verlauf der Europa-Allee taucht die Stadtbahn in einem Rampenbauwerk auf und wird östlich ab der Emserbrücke oberirdisch geführt. Der unterirdische Teilabschnitt schließt am „Platz der Republik“ an das fertig gestellte Bauwerk an. Am Anschlusspunkt wird zudem ein Notausstieg hergestellt. Im Verlauf der unterirdischen Trasse wird zusätzlich die U Bahn-Station „Güterplatz“ in offener Bauweise hergestellt.

Das Bauwerk in geschlossener Bauweise umfasst die Herstellung von zwei Tunnelröhren mit einer Länge des Tübbingausbaus von ca. 827 m im Gleis 1 und ca. 842 m im Gleis 2. Vor Ende jedes Schildvortriebs sind an den Anschlusswänden am Bestandsbauwerk am Platz der Republik Dichtblöcke, sowie Frostkörper an den Anschlusswänden, herzustellen. Der Maschinenvortrieb endet jeweils vor dem Bestandsbauwerk in dem vorab hergestellten Dichtkörper. Der restliche Abschnitt, bis zum Durchbruch am Bestandsanschluss, wird bergmännisch vorgetrieben.