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Ensemble aus Hotel, Wohnungen und Einzelhandelsflächen, Potsdam

Daten und Fakten
Firma PORR GmbH & Co. KGaA, Hochbau Region Ost, NL Berlin
Auftraggeber MGH Potsdam I GmbH & Co. KG
Stadt/Land Potsdam - Deutschland
Projektart Hotel, Brandschutz, Gewerbebau, Wohnbau
Bauzeit 11.2019 - 11.2021

Ausgangspunkt zu den Sehenswürdigkeiten der Residenzstadt

Im Auftrag der UBM Development Deutschland und einem Family Office errichtete die PORR Hochbau Region Ost, Niederlassung Berlin, einen Gebäudekomplex mit rund 14.450 m2 BGF (oberirdisch) in direkter Nähe zur historischen Potsdamer Altstadt. Das Projekt wurde mit allen Leistungen aus einer Hand realisiert: Das Schwesterunternehmen pde Integrale Planung verantwortete die Brandschutzplanung und auch bei der Baugrubenherstellung im Vorfeld war der PORR Spezialtiefbau beteiligt. Nach zweijähriger Bauzeit wurde der Neubau im November 2021 termingerecht und unter Einhaltung aller geforderten Qualitätsstandards übergeben.

Herzstück ist das Holiday Inn Express & Suites Hotel mit 198 Zimmern

Über sechs oberirdische Geschosse, inklusive Technikgeschoss im Mansarddach, erstreckt sich an der Ecke Am Kanal und Französische Straße ein Hotel der Marke Holiday Inn Express mit 173 Zimmern. Eine großzügige Lounge-Lobby, eine Hotelbar sowie 25 Suiten,

die für längere Aufenthalte mit Kochnische und Kühlschrank ausgestattet sind,runden das Angebot ab. Im Erdgeschoss ist auf 1.200 m2 ein hochwertiger Vollsortimenter eingezogen, die Tiefgarage im Untergeschoss bietet 65 Stellplätze. Entlang der Französischen Straße schließt ein Gebäude mit 126 Mikroapartments an, erkennbar an der unterschiedlich ausgeführten Fassadenkonstruktion mit teilweise gerillten Oberflächen und französischen Balkonen.

Neubau fügt sich harmonisch in das historische Stadtbild ein

Der Gebäudekomplex schließt eine langjährige Baulücke zwischen der denkmalgeschützten Hauptpost im typisch neobarocken Stil der wilhelminischen Zeit und der Französischen Straße. Die endgültige Fassadengestaltung und die Farbauswahl der Natursteinverkleidung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Potsdamer Gestaltungsrat und dem Denkmalschutz. So wurde die Fassade bewusst zurückhaltend gestaltet, um der Hauptpost die Hauptrolle zu überlassen.