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Alexander – Berlins Capital Tower

Bild: Visualisierung: Der Alexander Tower in Dämmerungsstimmung
Daten und Fakten
Firma PORR Design & Engineering Deutschland GmbH
Auftraggeber MonArch Dritte Projektentwicklungsgesellschaft mbH & CO. KG
Stadt/Land Berlin - Deutschland
Projektart Architektur, Nachhaltigkeit, Angebotsmanagement, TGA Planung, Bauphysik, Bauvorbereitung, Brandschutz, Generalplanung, Tragwerksplanung
Leistungszeitraum 03.2017 - 03.2020

Berlins neuer Hauptstadtturm entsteht

Im Rahmen der Neugestaltung des Berliner Alexanderplatzes entsteht an der Ecke Grunerstraße/Alexanderstraße ein Hochhausensemble mit einer Höhe von 150 m und einer Geschossfläche von 42.000 m2. Die Nutzung der insgesamt 37 Geschosse verteilt sich auf ein Shopping Center, das die untersten drei Ebenen einnehmen wird, einen Fitnessbereich im 4. und 5. Geschoss, Büros bis zum 24. Obergeschoss, ein Technikgeschoss und darüber zwölf Geschosse mit Eigentumswohnungen. Der Zugang in den Tower erfolgt über die zentralen Eingänge und Lobbys an der Alexanderstraße.

Die PORR zeichnet bei diesem Projekt für die Generalplanungsaufgaben der Leistungsphasen 2 bis 5 – Architektur, Technische Gebäudeausstattung, Bauvorbereitung und Nachhaltigkeit, verantwortlich. Eine Zertifizierung des Gesamtgebäudes nach LEED ist Bestandteil der Planung.

Gestaltet wurde das Bauwerk vom Büro O&O Baukunst. Der Entwurf für das neue Landmark wurde aus einem Motiv der Höhenschichtung mit einem Sockelbauwerk und einem aufgestellten Doppelturmmotiv entwickelt. Innerhalb des städtischen Entwicklungsprojekts „Alexanderplatz Berlin“ wird der Tower als erstes Hochhaus am Platz Leuchtturmcharakter einnehmen. Damit sind höchste Ansprüche an die gestalterische Autonomie des Gebäudes und an nachhaltige Qualität in einer Umgebung im Umbruch gestellt.

Die Fassade folgt in ihrer Grundstruktur dem Konzept einer tektonischen Übersetzung des konstruktiven Systems in die äußere Gebäudehülle. Das plastische Relief des steinernen „Grids“ verändert sich in diesem Sinn kontinuierlich vom Sockel bis zur Attika. Gefügt wird das gesamte Grid aus massiven hauptachsbreiten und geschosshohen Rahmenelementen. Die Fassade generiert innerhalb dieser Struktur größtmögliche Transparenz.