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Presse / News

Start der Brückenbauarbeiten für A-100-Erweiterung am Treptower Park in Berlin

Für die Verlängerung der Berliner Stadtautobahn BAB 100 baut der PORR Ingenieurbau in ARGE mit Stump-Franki Spezialtiefbau das letzte Trassenstück des 16. Bauabschnitts: einen 225 m langen Straßentrog sowie die Eisenbahnüberführung Ringbahn. Im Mai 2021 hatten die Bauarbeiten begonnen, exakt ein Jahr später wurde mit der Herstellung der Schlitzwände für die Gründung des Brückentragwerks ein wichtiger Meilenstein erreicht. Der kombinierte Einsatz von BIM und LEAN Construction soll die termingerechte Errichtung der S-Bahn-Brücke bis November 2022 sicherstellen.

A 100 Los 6: Eisenbahnüberführung Ringbahn © PORR

Kurvige Trasse erfordert extrem schiefwinklige Brücke 

Das Kreuzungsbauwerk wird als schiefwinklige integrale Brücke mit einem außergewöhnlich spitzen Kreuzungswinkel von 35 gon hergestellt. Die enormen Spannungskräfte in den Eckbereichen müssen durch Bewehrungsgrade von mehr als 480kg/m³ und Betongüten C50/60 aufgenommen werden. Die Schlitzwände, die gleichzeichtig als Gründung fungieren, sind 1,40 Meter stark und 26,5 Meter tief. Die einzelnen  Bewehrungskörbe wiegen bis zu 55 to.

Terminsicherheit hat höchste Priorität

Das Auftragslos 6 des 16. Bauabschnitts umfasst die Kreuzung von Autobahntrasse und S-Bahn am Treptower Park und ist ein wesentlicher Teil der Erweiterung. Neben der Arbeitssicherheit hat die Terminsicherheit höchste Priorität für den Auftraggeber, Die Autobahn GmbH des Bundes. Inklusive Ausbau und Gleisbau muss das Kreuzungsbauwerk zwingend innerhalb von 5 Monaten bis zur Sperrpause im November 2022 fertiggestellt werden. Für das Baustellenteam kommt erschwerend hinzu, dass die Platzverhältnisse aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Ringbahnstrecke sehr beengt sind. Im Schulterschluss arbeitet die ARGE mit Hochdruck an der sicheren und zeitgerechten Realisierung.

Digitale Projektplattform optimiert Bauprozesse

Mit einem digitalen Pilotprojekt, das die Prinzipien von LEAN Construction mit BIM kombiniert, zeigt der PORR Ingenieurbau, dass bedeutende Großprojekte ohne Zeitverzögerung, ungeplante Kosten und lange Mängellisten zu stemmen sind. Der verantwortliche Projektleiter Konstantin Jury ist sicher: „Mithilfe unserer digitalen Projektplattform schalten wir den Turbo ein. Kurze Wege und schlanke Workflows optimieren den Projektablauf in nie gekannter Weise. Das zugrundeliegende einheitliche Ablage- und Listensystem ermöglicht den schnellen und transparenten Informationsaustausch zwischen allen Projektbeteiligten. Da wir alle zu jeder Zeit auf dem gleichen Wissensstand sind, minimieren wir somit auch potenzielle Fehlerquellen.“

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