Zum Inhalt springen

Talbrücke Exterheide

Foto: Die westliche Talbrücke wurde zuerst abgerissen. Hier werden die Pfähle eingebracht. Die östliche Talbrücke steht und kann weiterhin befahren werden. Nach Fertigstellung des westlichen Neubaus wird die östliche Brücke erneuert.
Daten und Fakten
Firma
Auftraggeber Max Bögl Stiftung GmbH
Stadt/Land Tecklenburg - Deutschland
Projektart Spezialtiefbau
Bauzeit 07.2016 - 06.2017

Gründung von Brückenpfeilern und Widerlagern für eine neue Autobahnbrücke

FRANKI führte an der A1 Höhe Lengerich in Nordrhein-Westfalen beim Ersatzneubau der Talbrücke Exterheide für die westliche Brücke die Gründung von Brückenpfeilern und Widerlagern aus. In zwei Bauabschnitten wurden unter beengten Platzverhältnissen knapp 600 FRANKIPFÄHLE NG® mit einem Durchmesser von 61 cm und Rammtiefen von bis zu 20 Metern hergestellt. Bereits die alte Talbrücke wurde 1966 auf FRANKIPFÄHLEN gegründet. 

Eine besondere Herausforderung war der vorliegende Baugrund. Die Bodenarten, die Qualität und deren Mächtigkeit sind sehr unterschiedlich. Unter den Auffüllungen gibt es Tone und Schluffe, die zum Teil eher steife, teilweise aber nur breiige Konsistenz besitzen. Darunter befinden sich tragfähige Sande oder halbfester bis fester Mergelton, in denen die FRANKIPFÄHLE NG® abgesetzt wurden. Auch das Grundwasser steht aufgrund des Taleinschnitts in der wasserführenden Sandschicht in gespannter Form an.

Um die Tragfähigkeit zu überprüfen, wurden vorab im Sand und im Mergelton Probepfähle hergestellt und einen Monat später die statischen Probebelastungen durchgeführt. Da die Tragfähigkeit bestätigt wurde, begannen unmittelbar darauf die Pfahlarbeiten, die mit vorab eingeplanten Unterbrechungen im Juni 2016 bereits für eine Fahrtrichtung abgeschlossen werden konnten. Im Bereich eines Widerlagers kamen zusätzlich CMC-Säulen zum Einsatz, die durch BVT DYNIV® ausgeführt wurden. Zur Überprüfung der Tragfähigkeit der Bauwerkspfähle wird an jeder zweiten Bauwerksachse eine dynamische Probebelastung durchgeführt. Nach Fertigstellung der westlichen Brücke, Umleitung des Verkehrs und dem Abriss der östlichen Brücke begann der zweite Bauabschnitt.

In den letzten Tagen gab es Probleme mit der IT-Infrastruktur der PORR. Ihre Ansprechpartner sind fast vollständig wieder erreichbar. Sollte es dennoch zu einer Beeinträchtigung kommen, wenden Sie sich bitte an den Empfang unter der Nummer +43 50 626 0.