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Bauvorbereitung

Berlin-Kreuzberg
Neue Spreespeicher

Berlin, Deutschland / 01.2018 - 06.2021

Direkt an der Spree in Berlin realisierte die PORR einen BĂŒrokomplex aus sechs jeweils siebengeschossigen GebĂ€udeteilen und einer mehrgeschossigen Glashalle als Foyer. Als Generalunternehmerin ĂŒbernahm sie in mehreren Bauabschnitten den Edelrohbau einschließlich Fassade, Untergeschoss und Außenanlagen sowie anschließend den Mieterausbau. Die Generalplanung erfolgte gemeinsam mit der pde Integrale Planung GmbH.

Blick auf die BĂŒrogebĂ€ude von der anderen Seite der Spree; Bild bei DĂ€mmerung; vor dem GebĂ€ude verlĂ€uft der Fluss, ein Boot fĂ€hrt vorbei. Das GebĂ€ude hat eine U-Form mit einem Innenhof zum Wasser hin. Das GebĂ€ude hat eine Klinkerfassade und wird die letzten drei Obergeschosse treppenförmig schmaler.
© PORR / Linus Lintner

Facts & Figures


Unternehmen

PORR GmbH & Co. KGaA, BU1 – Großprojekte Hochbau, pde Integrale Planung GmbH

Projektart

Bauvorbereitung, Building Information Modeling (BIM), GebÀudezertifizierung, Generalplanung, LEAN Management

Bauzeit

01.2018 - 06.2021

Auftraggeber
Curvystraße 50-51 Berlin GmbH

Kurze Wege mit BIM und LEAN

Bei Planung und Umsetzung kamen Building Information Modeling (BIM), LEAN Design und Lean Construction zum Einsatz. Mithilfe der 3D-Modelle konnten Schnittstellen und offene Punkte frĂŒhzeitig dargestellt und geklĂ€rt sowie die TGA-Gewerke kontrolliert werden. Die Planungsmethoden unterstĂŒtzten zudem den direkten Informationsaustausch zwischen Planung und AusfĂŒhrung.

Haustechnik fĂŒr unterschiedliche Nutzungen

Dienstleistungs- und GastronomieflĂ€chen im Erdgeschoss sowie BĂŒroflĂ€chen in den Obergeschossen stellten unterschiedliche Anforderungen an die Haustechnik. Durch die enge Abstimmung mit den zukĂŒnftigen Mieterinnen und Mietern konnten diese bereits in der Planung berĂŒcksichtigt werden. Dazu gehörten ausreichende Vorhaltungen in den HaustechnikschĂ€chten und eine grĂ¶ĂŸere Sprinklerzentrale fĂŒr die Anforderungen an VersammlungsstĂ€tten im Erdgeschoss.

Bauen direkt an der Spree

Die Lage am Wasser erforderte eine umfangreiche Wasserhaltung fĂŒr die Baugrube. Rund 400.000 mÂł Wasser wurden abgepumpt und anschließend wieder der Spree zugefĂŒhrt, wĂ€hrend ein Berufstaucher unter anderem Arbeiten an der Spundwand und an FassadenanschlĂŒssen ĂŒbernahm. FĂŒr die aus rund 800.000 hĂ€ndisch vermauerten Klinkersteinen bestehende Fassade kamen spreeseitig AusschussgerĂŒste ĂŒber dem Wasser sowie HĂ€ngegerĂŒste entlang der Nachbarbebauung zum Einsatz.

DGNB-Gold angestrebt

FĂŒr die Neuen Spreespeicher war eine Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Nachhaltiges Bauen (DGNB) vorgesehen. Nach erfolgter KonformitĂ€tsprĂŒfung wurde ein DGNB-GĂŒtesiegel in Gold angestrebt. 

Verschiedene Nutzungen an einem Standort

Mit den Neuen Spreespeichern entstanden an der Spree FlĂ€chen fĂŒr Dienstleistung und Gastronomie im Erdgeschoss sowie BĂŒros in den Obergeschossen. Die unterschiedlichen Anforderungen der zukĂŒnftigen Nutzerinnen und Nutzer wurden bereits wĂ€hrend der Planung berĂŒcksichtigt.

Was im BaugeschÀft letztlich zÀhlt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.