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JOYN Services Apartments, Düsseldorf

Daten und Fakten
Firma PORR Hochbau West GmbH
Auftraggeber King PropCo S.à.r.l
Stadt/Land Düsseldorf - Deutschland
Projektart Hotel
Bauzeit 01.2019 - 08.2021

Das Zuhause auf Zeit mitten in der Stadt

Die strukturierte, graue Klinkerfassade mit ihrem ausdrucksstarken Schattenspiel ist das erste Highlight, das die Gäste des Boardinghotels JOYN in der Düsseldorfer Stresemannstraße 15 begrüßt. Sie gehört zum 6-geschossigen Vorderhaus, das ebenso wie das verbindende Mittelhaus nach dem Abriss des Bestandsgebäudes neu errichtet wurde. Das 4-geschossige Hinterhaus wurde entkernt, saniert und nutzungsgerecht umgebaut. Innen warten 70 wohnlich möblierte, all-inclusive Serviced Apartments mit vollausgestatteter Kitchenette, Sitzecke und Arbeitsplatz sowie großzügige Gemeinschaftsbereiche. Der Apartmentkomplex wurde von der PORR Hochbau Niederlassung Düsseldorf schlüsselfertig errichtet. Planung und Erstellung der Schal- und Bewehrungspläne erfolgte durch das hausinterne Technische Büro. Entstanden ist eine Bleibe auf Zeit mit hohem Wohlfühlfaktor und vielen Services wie kostenfreiem WLAN, wöchentlicher Apartmentreinigung und einem hauseigenen Waschsalon, dessen Geräte via App gebucht werden können. Zwischen 1 und 180 Tagen kann man sich hier für Business- und Sightseeing-Trips einmieten.

Ankommen und heimisch fühlen 

Für ein Boardinghotel ist der Standort ideal. Rheinpromenade, Einkaufsstraßen wie die glamouröse Königsallee, Hauptbahnhof und die internationale Gastroszene in der Altstadt sind in Laufweite.

Die direkte Umgebung punktet jedoch mit großstädtischer Ruhe. Und so entscheidet sich mancher Gast, anstrengende Tage lieber im Liegestuhl als in der Bar ausklingen zu lassen. Ob Dachterrasse, begrünter Innenhof, Community Space oder Fitnessarea, in den Gemeinschaftsflächen des JOYN kann man je nach Gusto entspannen, arbeiten, netzwerken oder Bekanntschaften schließen. Die Innenarchitektur ähnelt eher einem Co-Workingspace als einem Hotel und trifft damit perfekt das urbane Lebensgefühl.

Statische Ertüchtigung des Bestands

Vor der Baufeldfreigabe war der Baugrund auf Schadstoffe untersucht worden, auch die Tragfähigkeit der erhaltenswerten Bausubstanz wurde gründlich geprüft. Mit Beginn der Sanierungsarbeiten wurde klar, dass zusätzliche Maßnahmen zur statischen Ertüchtigung erforderlich waren. In den Sockelbereichen von Stützen und Wänden der Tiefgarage wurden unzulässig hohe Chlorid-Gehalte festgestellt, die bereits tief in den Beton eingedrungen waren, so dass die Bewehrung an manchen Stellen nicht mehr den notwendigen Korrosionsschutz aufwies. Diese Bereiche mussten deshalb entfernt und ersetzt werden. Auch die Betondecken im Hinterhaus wurden aufgrund mangelhafter Tragfähigkeit verstärkt, statt sie nur brandschutztechnisch zu ertüchtigen.