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Sanierung der A 100 bei Berlin

Gesperrte mehrspurige Autobahn.
Daten und Fakten
Firma Oevermann Verkehrswegebau GmbH NL Berlin
AuftraggeberSenatsverwaltung für Stadtentwicklung
Stadt/LandBerlin - Deutschland
Projektart Straßenbau
Bauzeit10.2009 - 12.2011

Exakte Koordination für die meistbefahrene Autobahn Deutschlands

Oevermann erhielt in Arge den Auftrag über die Instandsetzung der Fahrbahn an der A 100 zwischen den Anschlussstellen Kurfürstendamm und Schmargendorf sowie dem Autobahnkreuz Schmargendorf in Berlin. Im Zuge der Baumaßnahme wurde in 6 Bauabschnitten, abhängig vom Zustand des Belags, die Fahrbahn in einer Stärke von 3,5 cm (Gussasphalt auf Bauwerken) und 14 – 33 cm (Strecke) erneuert. Dabei wurde zur Lärmminderung als Deckschicht ein DSH-V 5 in einer Stärke von 2 cm eingebaut.
 
Der Verkehr der sonst dreispurigen A 100 musste während der Bauzeit, die verkehrsbedingt in den Sommerferien angesetzt war, auf eine Spur reduziert werden. Aufgrund ihrer Bedeutung als meistbefahrene Autobahn Deutschlands, waren sehr enge Ausführungsfristen für die einzelnen Bauabschnitte vereinbart worden.

So wurden für den Ausbau und mehrlagigen Einbau von ca. 3.500 t bis 12.000 t Asphalt je Bauabschnitt
vertraglich sieben Werktage vereinbart. Zur Kontrolle des Arbeitsfortschrittes wurde ein stundengenauer  Bauablaufplan gefordert, der für die Koordination der verschiedenen Gewerke (besonders Fräsleistung, Walzasphalt und Gussasphalt) sehr wichtig war und täglich aktualisiert werden musste.
 
Aus diesen detaillierten Bauablaufplänen resultierte für alle Bauabschnitte die Notwendigkeit eines Mehrschichtbetriebes. In den "größeren" Bauabschnitten wurde darüber hinaus ein zweiter Fertiger eingesetzt, damit paralleles Arbeiten möglich war.