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A 100 - LOS 5, Berlin

Foto: Die Unterwasserbetonsohle wird betoniert. Aufgrund des hohen Grundwasserspiegels ist die Baustelle wie ein Fluss überflutet. Zwei Betonpumpmaschinen bringen den Beton ein. Auf einem Ponton befinden sich die Baustellen-Mitarbeiter, die die Arbeiten überwachen und leiten.
Daten und Fakten
Firma Stump-Franki Spezialtiefbau GmbH Region Ost
Auftraggeber Bundesrepublik Deutschland
Stadt/Land Berlin - Deutschland
Projektart Spezialtiefbau
Bauzeit 03.2016 - 06.2019

A 100, 16. BA – AD Neukölln bis AS Am Treptower Park - Los 5

A 100, 16. BA – AD Neukölln bis AS Am Treptower Park - Los 5: km 22+465 bis 23+015

Der 16. Bauabschnitt der A 100 ist Bestandteil des mittleren Straßenrings im Land Berlin. Die Weiterführung des Straßenrings der A 100, 16. Bauabschnitt, wird als Neubaustrecke zwischen dem Autobahndreieck Neukölln und der Anschlussstelle am Treptower Park gebaut.

Der Planungsabschnitt A 100, 16. BA, ist in Längsrichtung der Trasse in sieben Lose geteilt. Das Los 5 erstreckt sich über eine Länge von 550 m von km 22+465 bis km 23+015. 

Die Trasse des 5. Loses ist in fünf Docks mit einer Länge von jeweils ca. 120 m unterteilt. Im Osten des Baufelds grenzt eine Kleingartenkolonie an, im Westen die Gewerbestraße Mergenthaler Ring, sowie die S-Bahn Trasse der Deutschen Bahn und deren Stützbauwerke. Im Dock 22 wird im Zuge der Baumaßnahme zur Überführung der Kiefholzstraße ein Brückenbauwerk errichtet. 

Bei dem Bauvorhaben ist eine Baugrube als wasserdichte Baugrubenkonstruktion vorgesehen. 

Neben der Spund- bzw. Schlitzwand zur vertikalen Abdichtung wird eine mindestens 1,0 m starke, in den Untergrund rückverankerte, Unterwasserbetonsohle bzw. DSV-Sohle zur horizontalen Abdichtung ausgeführt. Das Trogbauwerk besteht aus einer ca. 1,30 m dicken Sohle und 8 m hohen Trogwänden mit einer Stärke von 1,20 m. Das Querprofil der Trasse ist 31 m breit.

Alle Bauwerke werden in offenen, wasserdichten Baugruben hergestellt. Die Trasse ist in Längsrichtung in unabhängige Baudocks aufgeteilt. Die Reihenfolge der Herstellung wurde durch ein Baulogistikkonzept festgelegt. Erst nach Fertigstellung dieser bauzeitlichen Baugruben können die wasserundurchlässigen Trogbauteile hergestellt werden. 

Im Los 5 hat man sich zu einem anderen Bauverfahren als in den Losen 1 bis 4 entschlossen. Die seitlichen Begrenzungen der Baugrubenwände werden mittels Spundwänden und Schlitzwänden ausgebildet. Die Baugrubensohle wird in den Baugruben/Baudocks 19 bis 21 mittels tiefliegender Düsenstrahlsohle hergestellt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurden die Arbeiten zur Herstellung der Unterwasserbetonsohle im Baudock 22 abgeschlossen.

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