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Wehranlage Jettenbach: PORR meistert geologische Herausforderungen und vollendet letzte Teilbaugrube im Zeitplan

In Töging am Inn wird ein fast 100 Jahre altes, denkmalgeschütztes Kraftwerk vom Netz genommen und durch einen Neubau ersetzt. Acht der insgesamt neun Baulose, mit einem Gesamtauftragsvolumen von rund 150 Mio. Euro, gingen dabei an die PORR. Ein Bestandteil ist die Wehranlage Jettenbach, die den Zulauf zum Kraftwerk Töging regelt. Nun ist die letzte Teilbaugrube in Jettenbach fertiggestellt worden.

Wehranlage Jettenbach

Herbst 2020: In der linken Flusshälfte entsteht die Baugrubenumschließung.

© PORR

Im bayerischen Jettenbach baut die PORR im Fluss Inn derzeit eine neue, 160 m breite Wehranlage. Hier wird das Wasser ausgeleitet und erreicht nach ca. 25 km das Krafthaus in Töging. Mit 118 MW Gesamtleistung soll die neue Anlage den Jahresstrombedarf von 200.000 Haushalten sichern.

Im Zeitplan trotz schwieriger Bodenverhältnisse

Die linke Flusshälfte stellte mit ausbetonierten Blöcken und verschiedenen Grundwasserebenen eine große technische Herausforderung dar. Das erfahrene Team der PORR konnte diese Aufgabe erfolgreich meistern. So wurden 23 m lange Spundwände eingebracht, DSV Säulen mit Durchmessern von bis zu 3,40 m hergestellt und der Grundwasserspiegel in der Baugrube um mehr als 9 m abgesenkt.

Im Herbst 2020 wurde die Baugrube dann, trotz der geologisch äußerst schwierigen Verhältnisse, in weniger als 4 Monaten abgeschlossen. So konnte planmäßig vor Weihnachten mit den Betonarbeiten begonnen werden.

Bereits 2019 und 2020 wurde der erste Teil der Wehranlage Jettenbach, in der rechten Flusshälfte, hergestellt und in Betrieb genommen. Die Fertigstellung der neuen Wehranlage ist im Herbst 2021 geplant.