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PORR verbindet: U-Bahnlinie U5 mit der Haltestelle „Rotes Rathaus“ in Berlin eröffnet

Am 4. Dezember 2020 startet die Verlängerung der U-Bahnlinie U5 in Berlin den regulären Fahrbetrieb. Fahrgäste können nun zwischen Hönow und dem Hauptbahnhof via Alexanderplatz ohne Umsteigen durchfahren. Mit der Inbetriebnahme wird auch die U-Bahnstation „Rotes Rathaus“ eröffnet, gebaut von der PORR.

Direkt vor dem Berliner Regierungssitz liegt der U-Bahnhof „Rotes Rathaus“. Markant sind die sieben mittig angeordneten, 7 m × 9 m großen „Pilzkopfstützen“, auf denen die Stationsdecke ruht. Ihre Form soll an das Deckengewölbe des mittelalterlichen Berliner Rathauses erinnern, das sich in ähnlicher Lage befand.

Direkt vor dem Berliner Regierungssitz liegt der U-Bahnhof „Rotes Rathaus“. Markant sind die sieben mittig angeordneten, 7 m × 9 m großen „Pilzkopfstützen“, auf denen die Stationsdecke ruht. Ihre Form soll an das Deckengewölbe des mittelalterlichen Berliner Rathauses erinnern, das sich in ähnlicher Lage befand.

© Bild links: PORR / Eick, Bild rechts: PORR / Linus Lintner Fotografie

Die bestehende Linie U5 endete bis vor Kurzem in einem viergleisigen Streckentunnel in Höhe der Jüdenstraße auf Höhe des Roten Rathauses. Dieser wurde als Abstell- und Kehranlage genutzt. Die neue Station „Rotes Rathaus“ schließt unmittelbar an diesen bestehenden Tunnel an.

Ein PORR Gemeinschaftsprojekt von der Baugrube bis zum fertigen U-Bahnhof

Im Rahmen des Projekts „Lückenschluss U5“ sanierte die PORR den viergleisigen Tunnelabschnitt und erweiterte den U-Bahnhof „Rotes Rathaus. Bereits zwischen 2013 und 2016 hatte die PORR die Baugrube, den Anschluss an den fast 100 Jahre alten Bestand und den Rohbau der zukünftigen Halstestelle „Rotes Rathaus“ für die Berliner Verkehrsbetriebe BVG errichtet. Im April 2016 wurde sie dann auch mit der Generalsanierung des viergleisigen Streckentunnels unter der Rathausstraße und im Februar 2017 mit dem Ausbau des dreigeschossigen U-Bahnhofs beauftragt.

Herausfordernd waren bei diesem Projekt vor allem der schwierige Baugrund mit hohem Grundwasserstand sowie die komplexe Logistik in zentraler Innenstadtlage.

Die Eröffnung findet treffend am Tag der Heiligen Barbara statt, der Schutzpatronin der Bergleute und der Tunnelbauer. Seit Mitte September läuft bereits der Probebetrieb. Mit dem Lückenschluss der U5 wird die historische Mitte, das Herz von Berlin, noch besser erschlossen. Zahlreiche Wahrzeichen Stadt, wie das Nikolaiviertel, die Museumsinsel und der Berliner Dom, sind nun direkt mit einer U-Bahnlinie erreichbar.